Gütesiegel

Schwarzwälder Schinken – gut geschützt und einzigartig.



Gütesiegel des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller Die Mitglieder des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller garantieren die Qualität ihres Schinkens über ein strenges Qualitätsmanagement seitens der Betriebe und des Verbandes sowie über die kontinuierlichen Kontrollen durch das Regierungspräsidium Karlsruhe. Zu erkennen ist Schwarzwälder Schinken von Mitgliedsbetrieben am Gütesiegel des Schutzverbandes.

 Der Schwarzwälder Schinken ist seit 1997 von der EU geschützt. Europaweit. G.g.A. - geschützte geografische Angabe - steht für den Schutz des traditionellen Herstellungsverfahrens in der Region. Darunter fällt derzeit zwingend die Herstellung im Schwarzwald, die in fünf Phasen verläuft: Einsalzen, Würzen, Brennen, Räuchern und Reifen.

Die EU regelt auch die Herkunft der Schweine. Diese kommen unabhängig von Ländergrenzen und regionaler Verfügbarkeit aus artgerechter Nutztierhaltung und zertifizierten Betrieben. 80 Prozent der verarbeiteten Schweinekeulen sind aus Deutschland, vorwiegend aus dem Norden, wo traditionell Schweinezucht betrieben wird. Denn der Schwarzwald ist ein Mittelgebirge, noch dazu das meistbesuchte in ganz Deutschland. Also kein Platz für Schweinezucht in größerem Umfang. Das weiß jeder, der schon mal dort war. Die restlichen 20 Prozent kommen aus dem benachbarten Ausland.

  • Es werden nur Schweineschlegel verarbeitet, die in Bezug auf Haltung, Rasse, Fütterung, Typ und Alter den strengen qualitativen Vorgaben der Mitgliedsbetriebe entsprechen.
  • Die Trockenpökelung erstreckt sich über mehrere Wochen.
  • Das Räuchern über heimischen Nadelhölzern erfolgt bei ca. 25°C und dauert mindestens eine Woche.
  • Der sich anschließende Reifungsprozess geht über mehrere Wochen.